Notarielle Beglaubigung einer Übersetzung in Russland

Die Beglaubigung der Übersetzungen durch einen Notar ist ein durchaus wichtiger Aspekt des Geschäftsbetriebs im Ausland.

Gleich vorab: Praktische Schritte zur Abwicklung der notariellen Beglaubigung einer Übersetzung in Russland finden Sie hier

In Russland ansässige deutsche Unternehmen verlangen häufig Übersetzungen ins Russische, die notariell beglaubigt werden müssen, um in Russland rechtsverbindlich zu werden.


Es gibt grundsätzlich zwei Schritte im Beglaubigungsverfahren, die das Mitwirken der Fachkräfte erfordern: Die eigentliche Übersetzung der im Ausland ausgestellten amtlichen Urkunden sowie die Beglaubigung der Unterschrift des Übersetzers durch den Notar.


Die Liste der zu übersetzenden und notariell zu beglaubigten Dokumente kann umfangreich sein. Sie hängt unter anderem davon ab, welche Tätigkeit die jeweilige ausländische Firma in Russland ausübt. Beispielsweise dient eine notarielle Übersetzung des Reisepasses eines Ausländers hauptsächlich der Abwicklung von Rechtsgeschäften oder dem Eingehen eines Arbeitsverhältnisses in der Russischen Föderation.


Die Übersetzung von Ausweisen kann selbstverständlich von nahezu jedem Übersetzungsbüro in gehöriger Qualität durchgeführt werden. Bei Übersetzungen spezialisierter Rechtstexte ist die Situation anders - hier gibt es oft Probleme. Für die Übersetzung von Verträgen, Gründungsdokumenten, Handelsregisterauszügen, Buchhaltungsunterlagen bzw. Steuererklärungen, die von einem Notar beglaubigt werden müssen, muss der Übersetzer über umfassende Fachkenntnisse sowie über äußerst verantwortungsbewusstes und präzises Arbeiten verfügen.


Für die notarielle Übersetzungsbeglaubigung muss dem Notar das Original oder seine notariell beglaubigte Abschrift mit allen Merkmalen eines amtlichen Dokuments (Unterschriften und Stempel der verantwortlichen Personen) vorgelegt werden. Die Dokumente dürfen keine Löschungen, Korrekturen oder Auslassungen enthalten. Einige Dokumente erfordern auch eine Apostille, die ebenfalls übersetzt werden muss.


Unter der Apostille versteht man eine erleichterte Prozedur der Urkundenbeglaubigung, so wie sie durch das Haager Übereinkommen vom 5. Oktober 1961 festgelegt wurde. Eine Apostille ist beispielsweise notwendig, wenn ein Dokument in Deutschland ausgestellt wurde und bei den russischen Behörden vorgelegt werden soll.


Ausländische Unternehmen erstellen häufig zweisprachige Dokumente mit Blick auf das Vorhandensein. Das obligatorische Vorhandensein von Unterschriften, Stempeln, Bescheinigungen des Notars und der Apostille erfordert jedoch deren Übersetzung, die dann notariell beglaubigt werden muss.


Notariell beglaubigte Übersetzungen erfordern ein hohes Maß an Genauigkeit und Aufmerksamkeit des Übersetzers - es kommt häufig vor, dass der Übersetzer Tippfehler, Fehler in Form und Inhalt, falsche Daten und andere Dinge im Originaldokument entdeckt, die, wenn sie rechtzeitig entdeckt werden wird, ist ein neues notwendig Vermeiden Sie es, die Dokumente beim Notar einzureichen und sparen Sie so dem Kunden unnötige Kosten.


Unsere Partner-Übersetzungsbüros haben genug Erfahrungen in der Erstellung notariell beglaubigter Übersetzungen. Dank der ständigen Zusammenarbeit mit Anwälten, Wirtschaftsprüfern, Buchhaltern und Steuerberatern wird ein hohes Maß an Professionalität gewährleistet. Darüber hinaus ergibt die langfristige Zusammenarbeit mit einem erfahrenen und zuverlässigen Notar Einblicke in feine Details der notariellen Beglaubigung von Urkunden. Man weiß nämlich genau, welche spezifischen Anforderungen Notare dabei haben.