Softwarelokalisierung auf Russisch

Lokalisierung der Software: aus dem Detuschen ins Russische
Lokalisierung von Software bedeutet die Übersetzung und Anpassung von Oberflächenelementen, Anweisungs- und Hilfsdateien (z. B. Übersetzung der Readme-Datei), übriger Dokumentation.

Eine qualitativ einwandfreie Lokalisierung von Software kann in der Regel mit der Beteiligung von Spezialisten verschiedener Qualifikationen (nicht nur Übersetzer, sondern auch Redakteure, Ingenieure, Layout-Spezialisten) realisiert werden. Somit befindet sich die Lokalisierung an der Schnittstelle zwischen linguistischen und technischen Disziplinen. Neben der eigentlichen Übersetzung des Programms, zum Beispiel aus dem Deutschen ins Russische, umfasst die Lokalisierung eine Reihe von Hilfsaktivitäten für die kulturologische und technische Anpassung der Übersetzung, und zwar:
  • Änderung des Formats des Datums, der Uhrzeit bzw. der Bruchzahlen;
  • Anpassung der Maßeinheiten, Währungen, Telefonvorwahlen;
  • korrekte Sortierung der alphabetischen Listen;
  • Berücksichtigung der Besonderheiten der nationalen Rechtsvorschriften (z. B. die Bezeichnungen der juristischen Personen im jeweiligen Land, die Art und Anzahl der Zeichen in der Postleitzahl oder in der steuerlichen Identifikationsnummer);
  • korrekte Platzierung und Ausrichtung von Schnittstellenelementen;
  • richtige Darstellung von Wortformen;
  • Berücksichtigung der nationalen Mentalität, Besonderheiten des nationalen Humors (z. B. bei der Lokalisierung von Computerspielen) u.v.m.
Das Vorhandensein einer lokalen Version der Software ist eine unabdingbare Voraussetzung für die erfolgreiche Vermarktung auf dem jeweiligen nationalen Markt. In der Regel steigen die Verkäufe nach einer erfolgreichen Lokalisierung der Software um Mehrfaches.

Eine Lokalisierung ist sowohl für Massenprodukte als auch für unternehmensinterne Software erforderlich, die für die Bedürfnisse eines bestimmten Betriebs hergestellt werden. Der Prozess der Entwicklung und Veröffentlichung neuer Versionen von Programmen auf dem modernen IT-Markt schreitet immer schneller voran, also muss der Anbieter von Softwareübersetzungsdiensten in der Lage sein, große Informationsmengen schnell zu übersetzen. Eine wichtige Voraussetzung für die qualitativ gute Lokalisierung von Software ist auch die Konsistenz der Terminologie beim Übersetzen verschiedener Versionen oder Updates der Software.

Eine besondere Art der Softwarelokalisierung nennt sich Russifizierung. Darunter versteht man die Übersetzung der Software ins Russische – meistens aus dem Englischen oder Deutschen – sowie die Anpassung des Programms an Gegebenheiten des russischsprachigen Raumes.